Baderegeln (manche sagen auch Schwimmregeln) sind so etwas wie die Verkehrsregeln fürs Wasser. Die DLRG schreibt dazu: „Wie im Straßenverkehr gibt es auch am und im Wasser Regeln, die für die allgemeine Sicherheit sorgen.“ Deshalb gehören sie zu jeder Schwimmabzeichen-Prüfung, vom Seepferdchen bis Gold.
Die gute Nachricht: Die Regeln sind kurz, logisch und mit ein paar Spielen schnell gelernt. Hier findest du die aktuelle Liste im Wortlaut, zu jeder Regel eine Erklärung für dein Kind, Ideen zum Üben und eine Karte zum Ausdrucken.
Die 10 Baderegeln der DLRG im Wortlaut
So stehen die Baderegeln auf dem aktuellen Plakat der DLRG. Die Reihenfolge ist die der gemeinsamen Fassung der Schwimmverbände. Manche Regeln bestehen aus zwei oder drei Sätzen. Unter jeder Regel steht, wie du sie deinem Kind erklären kannst.
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Ich gehe nur baden, wenn ich mich gut fühle.
Für Kinder erklärt: Wenn du krank bist, Bauchweh hast oder sehr müde bist, bleibst du heute lieber draußen. Und wenn du im Wasser anfängst zu frieren, ist es Zeit fürs Handtuch.
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Ich gehe nur baden, wenn mir bei Problemen jemand helfen kann.
Für Kinder erklärt: Ein Erwachsener, der gut schwimmen kann, ist dabei und schaut dir zu. Nicht nur ab und zu, sondern die ganze Zeit.
Für Eltern: Die DRK-Wasserwacht empfiehlt, Nichtschwimmer und Kleinkinder in unmittelbarer Greifnähe zu beaufsichtigen, ohne Ablenkung durch das Handy. Aufsicht bleibt auch nach bestandener Seepferdchen-Prüfung nötig. Die DLRG stellt klar: „Das Seepferdchen ist noch kein Nachweis des sicheren Schwimmens.“ Als sicherer Schwimmer gilt ein Kind erst mit dem Schwimmabzeichen Bronze.
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Wenn ich Probleme im Wasser habe, dann rufe ich laut um Hilfe und winke mit den Armen. Ich helfe Anderen, wenn sie im Wasser Probleme haben. Ich rufe nie „Hilfe“, wenn alles in Ordnung ist.
Für Kinder erklärt: Laut rufen und winken ist mutig, nicht peinlich. Wenn ein anderes Kind Probleme hat, hilfst du, indem du laut rufst und sofort einen Erwachsenen oder die Badeaufsicht holst. Spring nicht selbst hinterher. Und „Hilfe“ aus Spaß zu rufen ist tabu, sonst nimmt im Ernstfall vielleicht niemand den Ruf ernst.
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Ich sage Bescheid, wenn ich ins Wasser gehe.
Für Kinder erklärt: Bevor du ins Wasser gehst, sagst du Mama, Papa oder deiner Begleitperson kurz Bescheid. So weiß immer jemand, wo du gerade bist.
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Ich gehe weder hungrig noch direkt nach dem Essen ins Wasser.
Für Kinder erklärt: Mit leerem Bauch fehlt dir die Kraft, mit ganz vollem Bauch fühlst du dich schwer. Iss vorher eine Kleinigkeit und mach nach einer großen Mahlzeit erst eine Pause.
Für Eltern: Eine feste Wartezeit nennt die Regel nicht. Es geht darum, nicht direkt nach dem Essen ins Wasser zu gehen.
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Ich kühle mich ab, bevor ich ins Wasser gehe.
Für Kinder erklärt: Erst kurz abduschen oder Arme, Beine und Nacken nass machen, dann langsam rein. So hat dein Körper Zeit, sich an das kühlere Wasser zu gewöhnen.
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Ich gehe nur da baden, wo es erlaubt ist. Ich springe nur da ins Wasser, wo das Wasser tief und frei ist.
Für Kinder erklärt: Schilder und die Badeaufsicht zeigen dir, wo du baden darfst. Bevor du springst, schaust du genau hin: Ist das Wasser tief genug? Ist niemand unter dir oder vor dir? Erst dann springst du.
Für Eltern: In Seen und Flüssen sieht man oft nicht, wie tief das Wasser ist und was unter der Oberfläche liegt. Dort springt man nur an freigegebenen Stellen.
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Ich nehme Rücksicht! Ich renne nicht, schubse nicht und drücke niemanden unter Wasser.
Für Kinder erklärt: Am Beckenrand ist es nass und rutschig, deshalb gehst du langsam. Schubsen und Untertauchen sind auch im Spaß verboten, weil andere sich dabei erschrecken, Wasser schlucken oder verletzen können.
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Schwimmflügel, Schwimmtiere und Luftmatratze sind nicht sicher und schützen mich nicht vor dem Ertrinken.
Für Kinder erklärt: Schwimmtiere und Luftmatratzen sind Spielzeug. Sie können wegtreiben, umkippen oder Luft verlieren. Auch mit Schwimmflügeln bleibt ein Erwachsener immer in deiner Nähe.
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Wenn ich draußen bade, gehe ich sofort aus dem Wasser, wenn es blitzt, donnert oder stark regnet. Baden bei Gewitter ist lebensgefährlich.
Für Kinder erklärt: Siehst du einen Blitz oder hörst du Donner, gehst du sofort raus und suchst mit deiner Begleitperson Schutz in einem festen Gebäude. Ein Blitz kann ins Wasser einschlagen.
Die DLRG bietet das Baderegeln-Plakat auch in über 20 Sprachen an, zum Beispiel auf Englisch, Türkisch, Ukrainisch, Kurdisch oder Tigrinya. Das hilft, wenn in eurer Familie oder im Freundeskreis mehrere Sprachen gesprochen werden.
Wie viele Baderegeln gibt es?
Es gibt 10 Baderegeln. Darauf haben sich die Verbände geeinigt, die in Deutschland Schwimmen ausbilden. Sie sind im Bundesverband zur Förderung der Schwimmausbildung (BFS) zusammengeschlossen: ASB, BDS, DLRG, DSV, VDST und die Wasserwacht des DRK. Die DRK-Wasserwacht schreibt dazu: „Die Verbände haben sich auf zehn einheitliche Baderegeln geeinigt.“
Auch die DLRG zeigt auf ihren Malvorlagen für Kinder genau 10 Regeln, eine pro Bild. Und der Deutsche Schwimm-Verband überschreibt sein Merkblatt mit „10 Regeln für die Schwimmabzeichenprüfungen (DPO Schwimmen)“.
Warum findet man im Netz Listen mit 12, 14 oder noch mehr Regeln? Dafür gibt es zwei Gründe:
- Ältere Listen: Bis Ende 2023 hatten die Verbände unterschiedliche Fassungen. Die Wasserwacht des DRK hatte zum Beispiel 21 Baderegeln. Viele dieser alten Listen sind noch online.
- Sätze statt Regeln gezählt: Auf dem DLRG-Plakat bestehen manche Regeln aus zwei oder drei Sätzen. Wer die Sätze zählt, kommt auf 15.
Für die Prüfung zählen die 10 aktuellen Regeln aus der Liste oben.
Gibt es neue Baderegeln 2026?
Nein. Die aktuellen Baderegeln sind die 10 einheitlichen Regeln, die seit dem 1. Januar 2024 gelten. Eine neuere Fassung ist nicht bekannt (Stand: 29. Oktober 2026). Auf dlrg.de steht weiterhin das Baderegeln-Plakat von 2024, und auch DSV und DRK-Wasserwacht veröffentlichen genau diese Fassung. Wenn du nach „Baderegeln 2026“ suchst, um auf Nummer sicher zu gehen: Mit der Liste oben bist du auf dem aktuellen Stand.
Was war 2024 neu? Bis dahin gab es bei den Verbänden unterschiedliche Fassungen. Seit dem 1. Januar 2024 gibt es eine gemeinsame Liste mit 10 Regeln. Laut DRK-Wasserwacht sind sie „bewusst positiv formuliert, in der Ich-Form gehalten sowie kurz und prägnant“. Die Inhalte wurden „anhand der statistischen Unfallgeschehen priorisiert“, und der Schwerpunkt liegt auf der Aufsicht, besonders von Kindern und Nichtschwimmern. Einige ältere Regeln sind dabei weggefallen, zum Beispiel der Hinweis auf Schifffahrtswege. Falsch werden die alten Inhalte dadurch nicht, betont die Wasserwacht. Für die Prüfung lernt ihr aber am besten mit der aktuellen Liste.
Auch die Prüfungsordnung, nach der die DLRG das Seepferdchen und die Schwimmabzeichen abnimmt, ist aktuell: Die „Prüfungsordnung Schwimmen Rettungsschwimmen“ hat den Stand 1. Januar 2025.
Baderegeln in der Seepferdchen-Prüfung: Was wird gefragt?
Laut Prüfungsordnung (Stand 01.01.2025) gehören zum Seepferdchen diese drei Punkte:
- Sprung vom Beckenrand mit anschließendem 25 m Schwimmen in einer Schwimmart in Bauch- oder Rückenlage (Grobform, während des Schwimmens in Bauchlage erkennbar ins Wasser ausatmen)
- Heraufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser (Schultertiefe bezogen auf den Prüfling)
- Kenntnis von Baderegeln
Was „Kenntnis“ hier bedeutet, erklärt der Deutsche Schwimm-Verband in seinem Merkblatt zu den Baderegeln:
„Kenntnis von Baderegeln bedeutet, dass die Baderegeln sinngemäß durch den Prüfling verstanden worden sind.“
„Das bloße Auswendiglernen und Aufsagen der Baderegeln ist damit nicht gemeint.“
Deutscher Schwimm-Verband (DSV), Merkblatt „Baderegeln“
Dein Kind muss die Regeln also nicht Wort für Wort aufsagen. Es soll zeigen, dass es verstanden hat, worum es geht. Als Beispiele für mögliche Fragen nennt der DSV:
- „Was sollten wir immer tun, bevor wir schwimmen gehen?“
- „Darf ich in einem Freibad oder See baden gehen, wenn es gewittert?“
Wie viele Fragen gestellt werden, legt die Prüfungsordnung nicht fest. Das entscheidet die Prüferin oder der Prüfer vor Ort. Laut DSV können die Baderegeln auch im gemeinsamen Gespräch erarbeitet werden.
Unser Tipp: Lass dein Kind jede Regel in eigenen Worten erklären und sagen, warum sie wichtig ist. Wer das Warum kennt, kann auch eine anders gestellte Frage beantworten. Wie der ganze Prüfungstag abläuft, liest du in Seepferdchen-Prüfung: Was am Prüfungstag wirklich passiert. Alle Anforderungen im Überblick findest du im Artikel zum Seepferdchen-Abzeichen.
Baderegeln für Bronze, Silber und Gold
Für die Deutschen Schwimmabzeichen gelten dieselben 10 Baderegeln. Bei Silber und Gold kommt in der Theorie jeweils ein weiteres Thema dazu. So steht es in der Prüfungsordnung (Stand 01.01.2025):
| Abzeichen | Theorie laut Prüfungsordnung |
|---|---|
| Seepferdchen | Kenntnis von Baderegeln |
| Bronze (Freischwimmer) | Baderegeln |
| Silber | Baderegeln; Verhalten zur Selbstrettung (z. B. Verhalten bei Erschöpfung, Lösen von Krämpfen) |
| Gold | Baderegeln; Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbstrettung, einfache Fremdrettung) |
Für Kinder, die sich auf Bronze vorbereiten, lohnt es sich also, die Baderegeln vom Seepferdchen noch einmal aufzufrischen. Bei älteren Kindern könnt ihr tiefer einsteigen und über das Warum hinter jeder Regel sprechen. Was dein Kind für die drei Abzeichen im Wasser können muss, steht in Schwimmabzeichen Bronze, Silber, Gold: Anforderungen 2026.
So übt ihr die Baderegeln spielerisch
Kinder lernen Regeln am besten, wenn sie sie selbst erklären, spielen oder malen dürfen. Ein paar Ideen, die ohne viel Vorbereitung funktionieren:
Baderegeln-Quiz am Küchentisch
Stellt Fragen wie im Prüfungsgespräch: „Was machst du, wenn es donnert?“ oder „Darfst du in einen See springen, wenn du nicht weißt, wie tief er ist?“ Noch mehr Spaß macht es, wenn dein Kind auch dir Fragen stellen darf, und du ab und zu absichtlich falsch antwortest.
Bildkarten malen und Memory spielen
Malt zu jeder Regel ein Bild. Die DLRG hat dafür 10 Malvorlagen zum Ausmalen, eine pro Regel. Schreibt die Regeln zusätzlich auf eigene Kärtchen, dann habt ihr ein Memory: Welches Bild gehört zu welcher Regel?
Das Baderegel-Lied singen
Die DLRG bietet ein Baderegel-Lied mit Text und Noten zum Herunterladen an. Gesungene Regeln bleiben bei vielen Kindern besser hängen als gesprochene.
Regel-Detektiv im Schwimmbad
Beim nächsten Schwimmbadbesuch geht ihr auf Spurensuche: Wo hängen Schilder? Wo darf man springen? Wo sitzt die Badeaufsicht? So wird aus jeder Regel ein echter Ort, den dein Kind wiedererkennt.
Das Kuscheltier lernt schwimmen
Dein Kind erklärt seinem Kuscheltier die Baderegeln. Wer etwas erklären kann, hat es verstanden, und genau das wird in der Prüfung gefragt.
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In Kleine Flosse gibt es einen eigenen Baderegeln-Bereich mit Quiz für Kinder. Auch in den Lektionen kommen die Baderegeln immer wieder vor, damit sie bis zur Prüfung sitzen.
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Zum Ausdrucken: alle 10 Regeln auf einer Karte
Druck dir die Karte aus und häng sie an den Kühlschrank oder steck sie in die Schwimmtasche. Mit dem Knopf unten druckst du nur die Karte. Druckst du die ganze Seite, blendet sie Menü, Werbung und Fußzeile automatisch aus.
Die 10 Baderegeln
Gemeinsame Fassung der Schwimmverbände (u. a. DLRG, DSV, DRK-Wasserwacht), gültig seit 1. Januar 2024
- Ich gehe nur baden, wenn ich mich gut fühle.
- Ich gehe nur baden, wenn mir bei Problemen jemand helfen kann.
- Wenn ich Probleme im Wasser habe, dann rufe ich laut um Hilfe und winke mit den Armen. Ich helfe Anderen, wenn sie im Wasser Probleme haben. Ich rufe nie „Hilfe“, wenn alles in Ordnung ist.
- Ich sage Bescheid, wenn ich ins Wasser gehe.
- Ich gehe weder hungrig noch direkt nach dem Essen ins Wasser.
- Ich kühle mich ab, bevor ich ins Wasser gehe.
- Ich gehe nur da baden, wo es erlaubt ist. Ich springe nur da ins Wasser, wo das Wasser tief und frei ist.
- Ich nehme Rücksicht! Ich renne nicht, schubse nicht und drücke niemanden unter Wasser.
- Schwimmflügel, Schwimmtiere und Luftmatratze sind nicht sicher und schützen mich nicht vor dem Ertrinken.
- Wenn ich draußen bade, gehe ich sofort aus dem Wasser, wenn es blitzt, donnert oder stark regnet. Baden bei Gewitter ist lebensgefährlich.
Wortlaut: DLRG-Plakat „Baderegeln“ (dlrg.de) · Zusammengestellt von kleineflosse.de
Häufige Fragen zu den Baderegeln
Wie viele Baderegeln gibt es?
Es gibt 10 offizielle Baderegeln. Die Verbände der Schwimmausbildung, darunter DLRG, DSV und die Wasserwacht des DRK, haben sich im Bundesverband zur Förderung der Schwimmausbildung (BFS) auf diese 10 einheitlichen Regeln geeinigt. Sie gelten seit dem 1. Januar 2024. Auf dem Plakat der DLRG bestehen manche Regeln aus zwei oder drei Sätzen. Wer die Sätze zählt, kommt deshalb auf mehr als 10.
Gibt es neue Baderegeln 2026?
Nein. Die aktuelle Fassung sind die 10 einheitlichen Baderegeln, die seit dem 1. Januar 2024 gelten. Eine neuere Fassung ist nicht bekannt (Stand: 29. Oktober 2026), auf dlrg.de steht weiterhin das Baderegeln-Plakat von 2024. Wer 2026 fürs Seepferdchen übt, lernt also mit diesen 10 Regeln.
Welche Baderegeln muss mein Kind fürs Seepferdchen können?
Die Prüfungsordnung verlangt beim Seepferdchen die „Kenntnis von Baderegeln“. Gemeint sind die 10 Baderegeln, die die Verbände für die Schwimmabzeichenprüfungen festgelegt haben. Dazu gehört zum Beispiel: nur baden, wenn man sich gut fühlt und jemand helfen kann, sich vorher abkühlen, nur springen, wo das Wasser tief und frei ist, und bei Gewitter sofort aus dem Wasser gehen.
Muss mein Kind die Baderegeln auswendig lernen?
Nein. Dein Kind muss die Baderegeln sinngemäß verstehen und in eigenen Worten erklären können. Der Deutsche Schwimm-Verband schreibt dazu: „Das bloße Auswendiglernen und Aufsagen der Baderegeln ist damit nicht gemeint.“ Übt deshalb lieber das Warum hinter jeder Regel, zum Beispiel mit einem kleinen Quiz.
Gelten für Bronze, Silber und Gold andere Baderegeln?
Nein, es sind dieselben 10 Baderegeln. Laut Prüfungsordnung (Stand 01.01.2025) gehören die Baderegeln bei Bronze, Silber und Gold zur Theorie. Bei Silber kommt das Verhalten zur Selbstrettung dazu, zum Beispiel bei Erschöpfung oder Krämpfen. Bei Gold kommt die Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen dazu.
Wo finde ich die offiziellen DLRG-Baderegeln zum Ausdrucken?
Die DLRG stellt die Baderegeln auf dlrg.de als Plakat zum Herunterladen bereit, auch in vielen Übersetzungen. Dazu gibt es Malvorlagen für Kinder und ein Baderegel-Lied. Eine einfache Karte mit allen 10 Regeln zum Ausdrucken findest du auch weiter oben in diesem Artikel.
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Quellen
- DLRG: Die Baderegeln (dlrg.de)
- DLRG: Plakat „Baderegeln“ (PDF, Fassung 2024), Wortlaut der Regeln
- DLRG: Übersetzungen der Baderegeln, Malvorlagen und Baderegel-Lied
- DLRG: Prüfungsordnung Schwimmen Rettungsschwimmen, Stand 01.01.2025 (PDF, Kopie der DLRG Dorstfeld)
- DLRG Ortsgruppe Göttingen: Theorie Deutsches Schwimmabzeichen Silber (PDF), nummerierte Liste der 10 Baderegeln
- DLRG Landesverband Württemberg: Faktencheck „Sicherer Schwimmer“ (PDF)
- Deutscher Schwimm-Verband: Baderegeln, Verhaltensregeln beim Schwimmen (PDF)
- DRK-Wasserwacht: Infobrief 01/24 „Zehn überarbeitete Baderegeln ab 01. Januar 2024“ (PDF)
Alle Quellen abgerufen am 29. Oktober 2026.